Infoveranstaltung mit Bauer W. in Wendtshof 10.04.2013

Zahlreiche Wendtshofer sind erschienen, auch Vertrehter und Bewohner der stationären Einrichtung "Land in Sicht". Der Bio-Bauer und sein Sohn O. W. informierte uns über den Standort der Legehennenanlage, die geplante Anzahl von Hühnern (12.000) und auch das es sich um eine Anlage nach den neuesten Bioland-Richtlinien handelt.

geplante Fläche (Rot) nach den neuen Biolandrichtlinien. Bildquelle: Google Earth

geplante Fläche (Rot) nach den neuen Biolandrichtlinien        

Auf die Frage warum er die Anlage in Wendtshof errichten will, erhielten wir vom Bauherrn die Antwort „Weil ich es so will!", „Weil es mein Land ist". Ein weiteres Argument das er vorbrachte „Tiere und Menschen gehören zusammen"

Die anwesenden Wendtshofer trugen Ihre Ängste und auch Ergebnisse ihrer Recherchen vor da die Anlage nicht nur unmittelbar an das Dorf grenzt, sondern auch der vorherrschende Wind in Richtung Dorf weht:

Insbesondere haben einige Bewohner der stationären Einrichtung „Land in Sicht” massive Ängste, dass sich durch die unmittelbar angrenzende Legehennenanlage ihr Gesundheitszustand verschlechtern würde. Dies wurde auch durch die anwesenden Mitarbeiter der Einrichtung begräftigt (Zu diesen Bedenken bezüglich des Standortes gibt es eine schriftliche Stellungnahme der Geschäftleitung von „Land in Sicht – PROWO gGmbH“, die u.a. dem Gemeinderat vorgelegt wurde).

Der H.-P. W. zeigte sich davon unbeeindruckt. Wir baten ihn die Anlage etwas weiter entfernt von Wendtshof zu bauen, fragten immer wieder nach Alternativstandorten. Er beharrte auf den geplanten Ort.

Abschließend lud er uns nochmals ein, am darauffolgenden Tag einen „Referenzbetrieb" mit 5000 Hühnern in Grimme zu besichtigen

{1}Quelle: Dipl. Ökol. Dirk Heller; Dr. Barbara Köllner, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW