Im Januar 2013 kamen die ersten Gerüchte über eine geplante Bio-Legehennenanlage mit 30.000 Legehennen (inkl. der vorgeschriebenen Hähne) direkt an der westlichen Grenze zum Dorf Wendtshof, bei Wallmow auf. Ungeachtet dessen, dass die Einwohner dieses Dorfes bereits durch ein Windkraftfeld 800m östlich auf den Feldern des selbigen Bio-Bauern Einschränkungen in deren Lebensqualität hinnimmt.

Um das Gerücht zu überprüfen schrieben die meisten der ansässigen Wendtshofer den Biobauern aus Wallmow bei Wendtshof per Mail an. Der Biobauer H.-P. W. erhielt jeden Tag von einem anderen Wendtshofer eine Mail mit der Bitte / Aufforderung zur Stellungnahme und dem Wunsch nach einer Informationsveranstaltung. Er hat lediglich auf eine dieser E-Mails geantwortet, mit dem Hinweis, er würde, sobald seine Planung steht, einen Termin dazu nennen.

Einige Wochen später wurden aus Gerüchten Fakten. Der Bioland Bauer und gleichzeitig Bauherr plant eine Anlage jetzt mit „nur“ 12.000 Legehennen, dies aber ungeachtet der Besorgnisse der angrenzenden Bevölkerung und der Bedrohung seltener europaweit streng geschützten Kröten, Molche, Frösche und Unken

Rotbauchunke 2Rotbauchunke, © Margarete Eisele, aufgenommen am 17.04.2013 in Wendtshof

Seine spätere Begründungen: „Weil ich es so will!", „Weil es mein Land ist". Ein weiteres Argument dass er vorbrachte lautete „Tiere und Menschen gehören zusammen".